Projekt 2018 AarErwandern-4 / Wandern der Aare entlang

Projekt 2018 AarErwandern Update: 30.09.2018 / Letzte Etappe - Etappe 32  
Aarewanderung-Flusswanderung! Das ist: Tageweise (in der Regel bei schönem Wetter) - verteilt von Juni bis ca. Oktober 2018 - dem Fluss Aare folgen, vom Einfluss in den Rhein in Koblenz flussaufwärts bis zum Ursprung im Grimselgebiet. Total ca. 297 km - Etappen-weise (mit öV kein Problem) - gemütlich, gemächlich, besinnlich mit viel Zeit und Musse, um die Nase in den Wind zu strecken, ein Dorf oder eine Stadt zu besuchen, Natur und Land und Leute betrachten, ein bisschen vor sich hin und her denken und ein paar Fotos schiessen und hier sowie auf komoot.de dokumentieren. Links und Tipps  ganz unten.
Auf dieser Seite werden die abgewanderten Etappen jeweils kurz in WORT und in BILD (oft ernst und oft auch mit einem kleinen Augenzwinkern oder dann wieder in völlig tabufreien philosophischen Gedankengängen) festgehalten. Wort und Bild ergänzen sich in der Regel zu einem Ganzen. Neuster Beitrag immer zuoberst. Hast Du Lust und Zeit, mich mal (ganz spontan oder geplant) auf einer Etappe zu begleiten ?   Google Community   eMail: spaeck55@gmx.ch    
>> Die komplette Staffel-1 / Etappen 1 bis 8 als PDF-Datei - hier  oder  online
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>>>>> und jetzt aktuell die 4. Staffel ab Etappe-25 bis aktuell 32 und letzte -  hier online !
Frei nach Goethe: "Nur wo du zu Fuss warst, bist du auch wirklich gewesen."
Charles Darwin: "Alles was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand."


Etappe-31 und gleichzeitig die letzte Etappe des diesjährigen Wanderprojekts: Handeck/Gelmerbahn - Grimsel/Hospiz  29.09.2818   (in Wort und Bild)
Zirka 8 recht steile Kilometer bei strahlend sonnigem angenehmen Herbst-Wetter
Es bläst ein kühler Wind heute Morgen und in den Bergen wird es sicher noch etwas kühler sein. Dennoch ist heute ein, resp. der Herzklopfen–Tag, denn es ist die letzte Etappe auf der diesjährigen Aarewanderung! Grossartige 32 Tage in der Natur finden heute in diesem Projekt ein Ende. Und wo werden jetzt wohl die Ballonfahrer (*) auf ihren WM–Flügen sein, denen Wanderer gestern noch bei den Vorbereitungen und beim Start zuschauen durfte ?
Statt Pauken und Trompeten sorgt heute Leonard Cohen mit seiner tiefen reifen Stimme mit Songs aus „Popular Problems“ für einen ruhigen Einstieg in diesen neuen Wandertag. Im grossen „Bund“–Interview meint der Inder Pavan Sukhdev, ein Ex–Banker und jetzt Boss beim WWF,  dass nicht Gewinne sondern der Verbrauch von Ressourcen besteuert werden sollte, bei der Wirtschaft und in Zukunft. Und recht hat er, doch wer hört bei solchen Ideen schon hin? Viel lieber kümmern uns all die Promis, die sich übertreffenden Insta–Bildli, Likes bei Fcacebook und Influencer, welche als lebendig wandelnde Plakatsäulen durchs Internet sausen und irgendwann bedauerlich feststellen müssen, wie vergänglich und austauschbar sie doch eigentlich sind. Armselig irgendwie und dennoch oberflächlich spannend offenbar. Doch Paulo Coelho meint: "Wir können die Welt nicht zerstören" (**) In der Natur Schritt für Schritt glückliche Momente erfahren ist dennoch viel schöner als all die Zwänge von virtuellen Welten. Die Vergänglichkeit von Dingen und Lebendigem wird Wanderer umso mehr bewusst als er feststellen muss, dass schon einige und auch immer mehr seiner „Musiker–Helden“ jetzt irgendwo mit Engeln singen und vielleicht lächeln, wenn wieder irgendwo da unten eine/r seine Musik auflegt. Es gibt halt solche Musik, deren Ablaufdatum noch lange nicht erreicht ist. Zumindest bei Wanderer. Er packt sie nun an, diese wunderschöne letzte Etappe über steinige Wanderwege und durch schattige Wälder. Und a propos Wanderwege. Das Schweizer  Wanderweg–Netz ist enorm gross und vielfältig und bestens unterhalten. Auch das gehört mal laut, deutlich und dankbar gesagt – an dieser Stelle. Auch auf dieser Etappe begegnet Wanderer einem ehemaligen Arbeitskollegen, welchen er seit 21 Jahren nicht mehr gesehen hat. Eine schöne überraschende Begegnung. Und irgend einmal ist er da, der erste Staudamm der Grimsel Seen und er zeigt, wie mächtig doch die Mittel sind, uns Menschen den täglichen Strom zu produzieren. Grimsel Hohspitz ist das Ende dieses aussergewöhnlich schönen Wandervorhabens. Wanderer dankt deshalb jetzt der Aare für 32 wunderbare Begegnungen in unterschiedlichem Licht, verschiedenen Farben und Düften. Und der dankt dem Wettergott für schöne warme und oft heisse Tage sowie den Wander–Stöcken für die Entlastung der Knie und vor allem allen lieben Personen, welche Wanderer auf der einen oder andern Etappe begleitet haben sowie allen andern netten Menschen, die Wanderer  hin und wieder im Internet gefolgt sind. Es war super mit euch allen. Merci ! Und die vielen guten Engel, die Wanderer stets beschützt haben, in diesem Jahr und auf diesen Wanderungen. Auch ihnen gebührt der herzliche Dank. Und abschliessend  und abrundend das Motto dieser letzten paar fantastischen Wochen und Monate: „Es zählt nicht, wer du warst als du hingefallen bist. Es zählt, wer du wurdest, als du wieder aufgestanden bist.“ Alle Erlebnisse werden nun in den nächsten Monaten aufgearbeitet. Diese Zusammenfassung – vermutlich in Buch–ähnlicher Form – wird später in diesem Blog vorgestellt und/oder veröffentlicht. Mit 70–er Rock von „Toad“ und ihrem „Life goes on“ gehts gemütlich Richtung Bern und einem ersehnten Fondue entgegen. Die Sonne sinkt in den See und kleine Nebel legen sich wie ein Kleid über vorbeiziehende Gegenden die schon so vertraut geworden sind. Au revoir ! Bis dann einmal !
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Etappe-31: Guttannen - Handeck/Gelmerbahn  27.09.2818   (in Wort und Bild)
Zirka 7 steile Kilometer bei strahlend sonnigem angenehmen Herbst-Wetter
Und es ist wiederum ein „Bombentag“ wie einige Leute begeistert zu sagen pflegen. Und das heisst: Sonne, klarer blauer Himmel und eine Natur, die den Übergang von Sommer auf Winter "step by step" und schön farbig vorbereitet. Musikalisch leisten Tai Phong aus Frankreich mit der unverwechselbaren Stimme von J.–J. Goldmann einen Beitrag zur guten Stimmung und die Lektüre des „Bund ePaper“ wird genossen. Diesmal begleitet die Minikamera Nikon Coolpix S01 Wanderer und dokumentiert teilweise "bewegt" und in "speziellen Farbtönen und Spiegelungen" die Zugreise von Bern via Thuner– und Brienzersee nach Guttannen. Einmal etwas andere Bilder als üblich, denn Wanderer hat diese herrliche Zugstrecke so oft bereist, dass es an der Zeit ist, diese Eindrücken zu teilen. Aber ja nicht auf Instagram! Erstens weiss man aktuell nicht von welchem Berg es dort grad zuckert und zweitens könnte das im schlechtesten Fall einen sog. „Insta–Hype“ auslösen. Dann lieber gesund und glücklich und ohne „Likes“! Auch das überlebt man.
Die Strecke ist teilweise sehr steinig und Wanderer empfielt eher aufwärts statt abwärts zu laufen. Zeitweise führt der Weg der Strasse entlang und man riecht das, was all die Motoren an Abfall für feine Nasen hinterlassn, in einem Tal, in welchem es kaum richtig Wind hat. Aber schön ist es trotzdem und sowieso   und wiederum keine Menschenseele weit und breit. Wo sind bloss all die Wanderstöcke mit ihren Wanderern, welche vor wenigen Stunden noch im platschevollen Zug sassen ? Bei der Talstation der Gelmerbahn gibts Kaffee und Kuchen und die Wartezeit wird verkürzt durch die liebevolle geduldige Betreuung von indischen Touristen, welche auf Plauderstunde geschaltet haben. Das schöne daran ist, dass nun auch sie nach zirka fünf mal fragen wissen, dass Wanderer in Bern wohnt. Die Rückfahrt versüssen Patent Ochsner mit Süss- und Treibholz, dem Gummibaum und aller gattig weiteren schönen Liedern von Bern und der übrigen weiten Welt. Und wie die Welt ist ! - und manchmal auch einfach nur klein und überschaubar. Auch auf dieser zweitletzten Etappe begegnet Wanderer überraschend zwei Nachbarn aus früheren Zeiten. Eine schöne Begegnung und die Gelmerbahn weiss - Wanderer wird zurückkehren eines Tages und dann gehts hoch den Berg. Soll schön sein.
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Etappe-30: Meiringen-Innertkirchen-Guttannen  21.09.2818   (in Wort und Bild)
Gut 15,1 steile Kilometer bei leicht sonnigem und oft bedecktem Wetter
Heute unterwegs in trendigem herbstlich warmfarbigen Wandertenue (outFIT) - mit roter "Warnweste" für die Jäger unterwegs. Wanderer als sein eigener Mode-Stilberater - hier über hundert Fränkli gespart und auf der andern Seite gleich wieder rein ins Kässeli; das nennt sich effizientes Geld-Management. „Nur der Wechsel ist wohltätig. Unaufhörliches Tageslicht ermüdet“ meint Wilhelm von Humboldt mit einer Weisheit zum neuen Tag. Van Halen scheint dies nicht zu kümmern. Sie lassen die Gitarren erklingen bei Tag und bei Nacht und wie! Grossartige Rockmusik mit dem genialen David Lee Roth an der Gitarre. Und heute gibts eine dieser lustigen „der Zug fährt auf Gleis 99 statt auf Gleis 999“ Übungen. Und alle rennen sie hin und rennen sie her. Darum schaut sich Wanderer die Fotos aus dem Zoom Fotoblog (*) an und schmunzelt. Damit wäre auch das Lächeln wieder an seinen Platz zurückgekehrt. Und Wanderer liest, dass das öffentliche Nickerchen in Japan „Inemuri“ heisst und man sich fragt, ob unser Bundesrat Schneider Ammann das praktiziere. Viel interessanter ist die Frage, wie schön es doch sein muss, vorne im Loki–Stand die Landschaft und die Alpen entgegen fliegen zu sehen. In Meiringen ist das Haslital noch breit und offen. Nach der Enge der faszinierenden Aareschlucht (zum zweiten Mal innert weniger Tage – doch es lohnt sich, seit 1880 begehbar) entfaltet sich das Tal in voller Breite. Doch schon kurz nach Innertkirchen führt der Weg oft ziemlich stotzig durch enge Schluchten und teilweise erhöht an senkrechten Wänden entlang. Trittsicher und schwindelfrei, meinte neulich ein Ratgeber. Und so ist es auch. Eben erst noch in flachen Landschaften und schon sind da regelrechte Bergwege. Es tut gut, jetzt auch mal „in den Berg hinein“ zu marschieren. Überall glückliches Vieh auf saftigen Weiden und Bauern, die die 10 % nutzbare Fläche arbeitend nutzen. Wanderer denkt auf berndeutsch: "Villicht sötte mir chli meh Verständnis u Sorg ha zu üsne Buure". Und dann nach dem letzten und „längsten“ Kilometer gibts einen durstlöschenden Apfelsaft. Im Postauto zurück vom schönen Guttannen nach Meiringen erzählt der freundliche Chauffeur Wissenswertes zum Tal, den Dörfern und ihren Leutchen. Das gibt mal einen dicken Daumen nach oben für Postauto. Dieser tolle Typ weiss was Imagepflege heisst. Steve Earle singt seine tollen Country–Rock Songs und warm wird‘s ums Wanderherz welches sich plötzlich dem Fernweh hingezogen fühlt. So ungefähr ums Jahr 1600 erfand ein Zuckerbäcker namens Gasparini in Meiringen die Meringue – wie das vom Ort abgeleitete Wort ja deutlich sagt und überall erzählt wird und sogar in Wikipedia nachzulesen ist. "Nüt da vu Ämitau oder so, Chabis". Und im Zug dann wieder mal das GA gezeigt. Es isch scho öppis, so nes GA. Und in Brienz tröpfelt es leicht. Macht nichts ... so schön am Schärme. Und wer von Brienz nach Hause unterwegs ist muss noch rasch mal bei Trauffer reinhören. Teils recht witzig diese Melange aus Volkstümlich und Rock. Heimeliger und harmloser Alpenrock. Tut nicht weh aber auch nicht wirklich gut. Und ja ... die Aare ist hier nur mehr ein kleiner Bach und hat von ihrer majestätischen Grösse verloren. Aber sie rauscht so laut und wild in engem Tal und zeigt damit eben auch wiederum Grösse.
(*) https://blog.derbund.ch/zoom/index.php/89011/hot-shots/
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Etappe-29: Brienz - Meiringen  19.09.2818   (in Wort und Bild)
Gut 15,5 Kilometer bei meist sonnigem und sehr angenehmen Wetter
Früh auf und fit für einen neuen noch frischen jungen Tag. Nach einer längeren Wander-Pause kein Problem. Munter säuselt Neil Young seine Lieder in die Kopfhörer und der Sitz im Zug ist noch angewärmt vom Vorreisenden. Nicht alle Menschen die lächeln könnten lächeln heute Morgen. Unterschiedlich doch die Motivation zu sein scheint. Heute Abend werden die Young Boys einem starken Gegner gegenüber stehen. Und dabei hoffen alle BernerInnen auf eine hochmotivierte Heimmannschaft beim Fussball Spiel YB gegen einen englischen Spitzenclub. Viele Baukrane zieren die Strecke beim Vorbeifahren und signalisieren, dass es mit der Wirtschaft in diesem Land recht gut zu stehen scheint. Die Sonne steigt aus ihrem Bett und der Sänger singt sein überzeugendes „Heart of gold“. Was für ein Tagesanfang. Die Wanderung führt zuerst erhöht durch leichte Wälder und über sanfte Hügel vorbei an bäuerlichem Tagesablauf. Junge Kälber begleiten Wanderer eine kurze Strecke und er denkt: so was kann man doch unmöglich essen. Deshalb wird es heute Sushi geben. Herrliche Spiegelungen begeistern das Auge und am Ende ist Meiringen erreicht. Ein ländliches Städtchen mit einem kleinen Markt. Auf der Heimfahrt singt Francis Cabrel das wunderschöne Stück "La Corrida" - die Geschichte und das Leiden eines Stieres - erzählt aus Sicht des Stieres. Gut gemacht. Ja, es gibt tatsächlich Sushi heute Abend und Wanderer freut sich auf die nächste Etappe - die Grimsel rückt  immer näher. Doch vorher noch einmal gedanklich zurück zur heutigen schönen etwas längeren Etappe auf welcher sehr deutlich geworden ist, dass sich der Herbst von Tag zu Tag stärker ankündet. Eine farbenfrohe Zeit steht bevor und heute Abend noch die wöchentliche Band-Probe und Gitarre zupfen. Doch vorher noch (=> Zitat): Ich habe nun ein Alter erreicht, in dem Happy Hour ein Nickerchen bedeutet :-) // Speziell: Heute - weiter unten - mit einem der ganz raren Selfies von Wanderer.
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Etappe-28: Oberried - Brienz  12.09.2818   (in Wort und Bild)
Fast 10 Kilometer bei nur sonnigem und wiederum äusserst angenehmen Wetter
Da nach sieben Uhr für einige Stunden kein Entkommen aus der Wohnung möglich ist heisst es: „Früher sein und raus aus den Federn – die Natur ruft!“. Im Bahnhofbeizli und Lädeli in Oberhofen geniesst Wanderer einen ausgezeichneten Brienzer Krapfen zum ersten Kaffee. Bald geht es dem See entlang dorfauswärts. Die Menschen haben hier viel umgebaut und angebaut, so dass Wanderer und Spaziergänger vor den schönen Häusern am Seeufer entlang promenieren können. Danach führt ein ziemlich steiler Weg hangaufwärts. Weit und breit keine Menschenseele. Wäre ideal für Nacktwanderer. Aber vielleicht suchen die ja einen andern Kick. Wer weiss das schon. Wiederum führt eine imposante Hängebrücke über eine tiefe Schlucht. Der Wildbach ist vollständig ausgetrocknet. Kein Tropfen Wasser weit und breit. Am Wegrand sind gar einzelne Pilze anzutreffen. Noch hat sie keiner gepflückt. Am Himmel oben üben zwei, drei Piloten der Schweizer Luftwaffe ziemlich geräuschvoll, aber husch und schon sind sie weg und der Spuk vorbei. Aber eben, wenn die in Russland schon ein Riesenkriegsspiel (Wostok 2018) praktizieren, dann .... ! Aber lassen wir das lieber, denn es scheint erstens hierzulande kaum jemand zu beängstigen und zweitens wenden wir uns lieber der Schönheit der Natur und insbesondere derjenigen rund um den Brienzersee zu. Brienz ist ein überschaubares, lang gezogenes Städtchen mit einer ruhigen einladenden Seepromenade. Brienz zwischen Brauchtum, Moderne und Tourismus. Und die Wanderung dort hin war schön und ist absolut empfehlenswert und während ein paar Stunden waren Ärger und Probleme mit der äusserst kundenunfreundlichen Firma Microspot ein ganz klein wenig vergessen, aber eben immer noch nicht gelöst. Es gibt halt immer wieder Dinge, die wird man in Zukunft nicht mehr tun.
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Etappe-27: Niederried - Oberried sowie Aareschlucht  11.09.2818   (in Wort und Bild)
Zirka 7-8 Kilometer bei nur sonnigem und wiederum äusserst angenehmen Wetter; 2. Teil angenehm begleitet von K.S. und B. aus Canada
Details:    https://www.komoot.de/tour/45954504?ref=itd
Die Nachricht des Kalenders „Fitness–Center“ popt–up, wie der Fachausdruck dafür lautet. Löschen! Auch heute wird gewandert.  Ry Cooder singt und spielt Lieder aus einem Film. Solid, gut. Wanderer liest von einem (vermutlich nicht allzu grossen) Konflikt zwschen Stadt und Kanton Bern. Und da denkt Wanderer, dass gerade beim Gehen durch ländliche Gebiete auch Verständnis für diese Kantonsteile mehr und mehr bei ihm aufgekommen und angekommen sind. Das Land und die sogenannte Landbevölkerung wurde oft spürbarer. Da gibt ein ganz anderer Takt das Tempo an und es ist eine andere Melodie die hier erklingt. Ruhiger und vielleicht auch ein wenig zufriedener. Wer weiss das schon. Die Stadt und ihre Ansprüche machen noch lange keinen Kanton – und umgekehrt. Und die Reithalle will die Stadtpolizei zurück. Jö. Früher wollten sie gar keine Polizei. Das nennt man Fortschritt. Der Weg führt leicht erhöht bei herrlichstem Wetter halbschatting durch ländliches Gebiet. Von weit her hört man die Schiffe „hupen“. Hier auf diesem See dürfen sie noch und das ist doch gut so. Die Luft ist gut und einzelne Insekten summen leise durch die Gegend.
Oberried ist ein herrlich schönes und stilles Dorf. Heute jährt sich 9/11, ein Ereignis das die Welt veränderte. Und heute ist ein Tag, an welchem Verschwörungstheoretiker (Ganser und Co.) sich in ihrem Glauben suhlen werden. He nu – jedem das seine. Und heute ist ist eine Ausnahme! Wanderer absolviert 2 verschiedene Etappen am gleichen Tag. Nach Oberried gehts ab (zeitlich vorgezogen) in die Aareschlucht. Atemberaubend schön, teilweise ein bisschen zu farbig beleuchtet. Dennoch unbedingt ein „must“. Das tut man aber sehr gerne, wenn man schon mal Besuch aus Kanada hier in der Schweiz hat und selber noch nie dort war.
Nachtrag zur Berner Reithalle und vor allem dem Vorplatz - ein wunderbarer und TOLLER Beitrag im POLLER Blog des Bund (Räuber und Poli) - Lesen
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Etappe-26: Interlaken Ost - Burgseeli - Niederried  10.09.2818   (in Wort und Bild)
Genau 10 km Kilometer bei meist sonnigem und wiederum äusserst angenehmen Wetter 
Wiederum prächtiges Wetter lockt haufenweise „Stockänteli“ (*) in die sich rasch füllenden Zugsabteile Richtung Thun/Interlaken. Ein fröhlich Geplapper die anfängliche Stille durchbricht. Gestern Morgen noch auf einem äusserst spannendem Hörspaziergang durch die Lorraine liest Wanderer, das die Rechten in Schweden stark zugelegt haben, wie fast überall in Europa in diesen Zeiten!Ja, a propos hören. Vielleicht sollte man den vielen besorgten Menschen einfach mal zuhören und auch ihre Sorgen ernst nehmen, einen Dialog aufbauen und gewisse heikle Themen nicht einfach nur wegschweigen wie das einige Politiker (noch an der Macht) zu oft tun. Denn ... es werden immer mehr ! und nicht nur in Osteuropa. Und das stimmt nicht positiv. Und Wanderer denkt das – vielleicht auch mit dem Risiko – sich hiermit zu wiederholen.
R.E.M. der 90–er Jahre vermitteln ein bisschen fröhliche Gute–Stimmung–Musik, die gefällt und gut tut. Interlaken strahlt dieses süsse Postkarten–Lächeln. Kein Wunder fühlt sich Bollywood hier so wohl und willkommen.
Der Weg führt teilweise am See entlang und teilweise leicht erhöht über dem See und den Bahngleisen. Im Restaurant der Badi Burgseeli bei Ringgenberg geniesst Wanderer einen ausgezeichneten hausgemachten Vegi–Teller. Es ist hübsch hier und lädt zum Verweilen und Ausruhen ein. Der Ufer– und Planetenweg überzeugen, kann man doch kurz und knapp das Wissen rund um den riesigen Weltraum und die Planeten unseres Sonnensystems auffrischen oder gar eine kleine Gedankenreise vom Brienzersee hin zu fernen Galaxien wagen. Man ist jedoch rasch wieder zurück auf knirschendem Kiesweg, wenn das Auge sich an der Schönheit dieser Etappe erfreut oder die Burgruine/Schlosskirche Ringgenberg sich für eine kleine Entdeckungsreise anbieten. In Niederried fährt ein Kursschiff via Giessbachfälle Wanderer nach Brienz, wo der Zug das Ziel Bern planmässig erreichen wird. Und diese Heimfahrt rocken Rainbow mit Richie Blackmore an der Gitarre und der fantastischen Stimme von Ronnie James Dio zu einer Tomatencremesuppe. Welch ein Vergnügen. Life is good to me. Und abschliessend denkt Wanderer wie doch immer wieder die Brücken der Aare entlang faszinieren. Sie verbinden halt. Und das ist doch wichtig in einer Welt von zunehmenden trennenden Interessen. Wieder chli meh zäme schtah ... aber nid geng nur die andere !
Link -> Hörspaziergang Lorraine
(*) Wandersleute mit Wanderstöcken
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Etappe-25: Neuhaus/Interlaken - Harder - Interlaken Ost  06.09.2818   (in Wort und Bild)
Zirka 10 km Kilometer bei meist sonnigem und wiederum äusserst angenehmen Wetter 
Ein ganz klein wenig tröpfelt es in Bern. Doch Wanderer’s Lieblings-Wetter-App (die mit den prozentual meisten Sünneli) kündet gutes Wanderwetter in Interlaken an. Man sollte doch die vielen Wanderer und Touristen nicht enttäuschen. Status Quo tönen auch 2018 in "Live in Wacken" noch fast so wie in den 70-er. Good old Rock‘n‘Roll. Das gibt schon einen Ausdauerpreis. Seit 1965 immer die gleichen Liedli. Und das Publikum mag es. Der Autobus führt dem See entlang von Dorf zu Dorf nach Neuhaus. Es ist einfach toll, wohin überall Reisende Tag für Tag mit Bussen und „Poschis“ pünktlich und sicher hingefahren werden. Die Wanderung ab Neuhaus dem Kanal entlang führt durch Naturschutzgebiet, welches sich auch so nennen darf. Daneben der Golfplatz und die alte Burgruine Weissenau - das alles trägt dazu bei, dass auf dieser Strecke relativ viele Menschen anzutreffen sind - auch an einem Werktag. Interlaken und Unterseen bieten viele schöne Foto-Sujets und den internationalen Tourismus merkt man an jeder zweiten Hausecke. Der Ausflug auf den Harder "top of Interlaken" ist ein "once in a lifetime" Ereignis. Es lohnt sich und auch nur deshalb, weil das Raclette ausgezeichnet schmeckt. Auf der Rückfahrt von Interlaken-Ost Richtung Thun und dann Bern zeigt Wanderer eindrücklich, wie viele schöne Wander-Kilometer er hier schon verbracht und genossen hat.
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Kartenauschnitte gesamte Tour











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Wander-App:
https://www.komoot.de  -  mit dieser App (auch als PC/Mac Version) werden diese Wanderungen geplant, aufgezeichnet und dokumentiert ! Empfehlenswert !
Zur diesen Wanderungen: https://www.komoot.de/user/261075454613

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Aare:

Aare ist "in" - Aare ist "hype":

WER BRAUCHT SCHON DAS MEER? FLUSSSCHWIMMEN IST IN BERN DER VOLKSSPORT NUMMER 1. DAS KRISTALLKLARE, GRÜNBLAUE UND SAUBERE WASSER DER AARE, DIE VON DEN BERNER GLETSCHERN DEN WEG IN DIE HAUPTSTADT FINDET, IST DIE BESTE ERFRISCHUNG AN HEISSEN TAGEN. BEI SCHÖNEM WETTER TUMMELN SICH HUNDERTE VON BERNERINNEN UND BERNER IN DER AARE UND GENIESSEN DAS FLUSSSCHWIMMEN, GUMMIBOOTFAHREN UND SURFEN, WÄHREND HOCH OBEN DIE BEEINDRUCKENDE UNESCO-GEKRÖNTE ALTSTADTKULISSE THRONT.


Was ist linkes oder rechtes Fluss-Ufer ?

Wandern - Wanderwege:

Städte - Dörfer - Sehenswürdigkeiten:



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